Die Frühlingszwiebel wird irreführenderweise auch "Lauchzwiebel" genannt. Sie gehört aber zur Familie der Speisezwiebeln. Im Gegensatz zur Lauchzwiebel hat sie schon eine richtige Zwiebel ausgebildet, besitzt aber wie die Lauchzwiebel auch noch das grüne Laub, das wie Schnittlauch mitgegessen wird. Die Frühlingszwiebel wird weltweit angebaut. Hauptsaison hat sie von Juni bis Mitte August, aus Unterglasanbau bekommt man sie ganzjährig.
Die Zwiebelansätze müssen weiß, frisch und knackig aussehen, das Laub darf nicht welk sein. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten Frühlingszwiebeln vier bis sechs Tage.
Die Frühlingszwiebel serviert man aufgrund ihres milden und zarten Geschmacks als Rohkost, gekocht oder gedünstet als Gemüse oder in Suppen, Eintöpfen, herzhaften Aufläufen und überbacken. Das hellgrüne Laub wird mitverwendet.