Grünkohl, auch Braunkohl genannt, bildet keine Köpfe, sondern Rosetten mit großen gekrausten Blättern. Da er im nördlichen Europa besonders beliebt ist, wird er auch vorwiegend in Skandinavien, Großbritannien, Holland und Norddeutschland angebaut. Von November bis März gibt es ihn frisch, als Tiefkühlkonserve das ganze Jahr. Grünkohlsorten unterscheiden sich in der Strunkhöhe (niedrig, halbhoch, hoch) und in der Form, Farbe und Kräuselung der Blätter (von hell bis sehr dunkel). Geschmacklich unterscheiden sie sich kaum.
Grünkohl soll man erst nach dem ersten Frost erwerben. Dann hat sich ein Teil seiner Stärke in Zucker umgewandelt, was ihn milder und leichter bekömmlich macht. Auf dickfleischige Blätter ist zu achten, welke Blätter sind nicht zu tolerieren.
Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich etwa eine Woche.
Grünkohl schmeckt als deftiges Gemüse, mit kräftig gewürzter Wurst, aber auch mit Zwiebeln oder Eßkastanien.
Grünkohl hat einen hohen Gehalt an Kohlenhydraten und Eiweiß sowie Provitamin A und den Vitaminen C und E.