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| Heidelbeere |
| Kategorie: Obst, Beeren |
| Beschreibung: | | Heidelbeeren gedeihen überall auf der nördlichen Halbkugel von der Arktis bis in die Mittelmeerländer. Von Juni bis September werden die aromatischen Früchtchen geerntet. Kulturheidelbeeren sind etwas größer als ihre wildwachsenden Verwandten, die Wald- oder Wildheidelbeeren. Deutsche Verbraucher verspeisen vor allem Kulturheidelbeeren aus heimischer Produktion, aus den Niederlanden, Frankreich, Polen oder den USA.
Am meisten Aroma haben die kleinen Wald- oder Wildheidelbeeren. Ihre kultivierten Schwestern sehen zwar schöner aus, haben aber weniger Geschmack. Die auch Blau- oder Bickbeeren genannten Früchte werden meist in Pappmachéschälchen angeboten. Wenn der Boden der Schalen verfärbt oder feucht ist, sollten Sie die Beeren im Geschäft lassen, denn dann sind sie wahrscheinlich matschig.
Am besten verarbeiten Sie Heidelbeeren gleich nach dem Einkauf. Kulturheidelbeeren können Sie ungewaschen zwei, drei Tage im Kühlschrank aufheben. Heidelbeeren sollten nicht in der Nachbarschaft von Bananen oder Tomaten lagern. Sie faulen sonst noch schneller. Achtung! Selbstgesammelte Früchte aus den heimischen Wäldern niemals roh verspeisen. Es können Larven des Fuchsbandwurms daran haften.
Heidelbeeren schmecken pur ebenso gut wie als kleine, aber feine Zutat in Quarkspeisen, Puddings, Omeletts oder Obstsalaten. Blaubeertorte ist im Norden der USA eine traditionelle Spezialität. Da der Saft der Kulturheidelbeere besonders gut geliert, lassen sich aus den süßen Früchtchen wunderbare Gelees und Marmeladen kochen. Vor der Zubereitung Heidelbeeren kalt abbrausen und abtropfen lassen.
Die kleinen Früchte sind große Kaliumlieferanten. 100 Gramm enthalten immerhin 80 mg des Mineralstoffs, daneben Kalzium, Phosphor, Magnesium sowie die Vitamine A, B1 und C. | |
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