Die goldgelben oder braunen, sehr kleinen Samen stammen von der Pflanze, aus deren Fasern Leinen gewebt wird: Flachs. Sie haben einen leicht nussigen Geschmack.
Sie erhalten Leinsamen, ganz oder geschrotet, im Reformhaus, im Bioladen oder in den Diätabteilungen großer Supermärkte.
Kaufen Sie Leinsamen nur in kleinen Mengen, falls Sie ihn nur selten verwenden; mit ihrem hohen Fettanteil können sie leicht ranzig werden. Bewahren Sie Leinsamen luftdicht, kühl und dunkel auf. Füllen Sie den Inhalt angebrochener Packungen in dunkle, festverschließbare Gläser oder Dosen um.
Leinsamen sind eine beliebte Zutat für Müslis und Brote, können aber auch pur als Medizin genommen werden.
In ihnen stecken jede Menge Ballaststoffe und quellfähige Schleimstoffe, diese bringen eine träge Verdauung schnell auf Trab. Damit diese Stoffe quellen können, sollten Sie zu Leinsamen allerdings viel trinken.
Und beachten Sie: Verspeisen Sie die Winzlinge nicht gleich in rauhen Mengen; sie enthalten nämlich Cadmium, ein gesundheitsschädliches Schwermetall.