In den Mittelmeerländern wächst die Schirmpinie, ein Nadelbaum, dessen Zapfen steinharte Nüsse birgt. Darin wiederum stecken die länglichen Pinienkerne.
Pinienkerne, die auch Pignolen oder Zirbelnüsse genannt werden, sind nicht ganz billig. Normale Supermärkte haben sie deshalb nur selten im Sortiment. Sie bekommen sie eher im Reformhaus, im Bioladen oder beim italienischen Feinkosthändler. Es lohnt sich auch, die schmackhaften Kerne aus dem Italien- oder Türkeiurlaub mitzubringen.
Allerdings sind sie wegen ihres hohen Fettgehalts nicht lange haltbar. Sie können nach einigen Wochen ranzig werden.
Pinienkerne passen gut zu süßen Speisen. Leicht angeröstet geben sie Salaten, Gemüse- und Vollwertgerichten eine würzige Note.
Die vielseitigen Kerne haben es in sich: Zu etwa 60 Prozent bestehen sie aus Fett in Form von hochwertigen Keimölen, enthalten außerdem reichlich B-Vitamine, Eisen und Magnesium.