Portulak, auch Bürtzelkraut und Postelein genannt, stammt vorwiegend aus Vorderasien. Seit Jahrtausenden wird er als Heil-, Gemüse- und Würzpflanze verwendet. Heute baut man ihn in kleinen Mengen in den Niederlanden, in Frankreich, Belgien und Westdeutschland an. Von März bis Oktober wird er aus Freilandernte angeboten, in den übrigen Monaten decken Importe aus den Niederlanden und dem südlichen Europa unseren Bedarf.
Die dicken Blättchen müssen fest, saftig und dunkelgrün sein.
Will man Portulak nicht sofort verwenden, sollte er mit Wasser abgebraust und, ohne das Wasser abzuschütteln, in Haushaltsfolie eingeschlagen werden.
So hält er im Gemüsefach des Kühlschranks etwa zwei Tage.
Mit seinem salzig frischen Aroma schmeckt er gut in Mischsalaten. In Suppen und Kräutersaucen, zu Quark, aber auch überbacken und wie Spinat zubereitet erweitert er die Rezeptvielfalt. Blättchen und Stengel kann man auch als Suppengrün verwenden.