Die Chilischote, auch Chillies, Pfefferschote oder Kolumbianischer Paprika genannt, ist in Südamerika beheimatet. Heute wird das Gewächs in den meisten tropischen Gebieten Mittel- und Südamerikas, Afrikas, Indiens, Südostasiens und Chinas angebaut. Die Chilischote ist zwar mit Paprika verwandt, nicht aber mit Pfeffer.
Die kleinen Chilischoten besitzen einen äußerst scharfen, brennenden Geschmack. Grund ist der hohe Gehalt an Capsaicin. Bei der Verarbeitung von frischen Schoten keinesfalls Spritzer davon in Gesicht und Augen bringen! Frische und getrocknete Chilischoten sind heute ganzjährig erhältlich. Pulverisiert zu Cayennepfeffer, der im Geschmack ebenso atemberaubend scharf ist, sind sie Basis der Tabasco-Sauce und anderer scharfer, lateinamerikanischer und asiatischer Gewürzmischungen und Würzsaucen.
Die Schoten müssen straff und frisch aussehen.
In einer Papiertüte halten sie sich im Gemüsefach des Kühlschranks etwa drei Tage. Getrocknete Schoten kann man, trocken und luftig gelagert, sehr lange aufheben.
Chilischoten kommen vor allem in Gerichten der südamerikanischen und ostasiatischen Küche zum Einsatz. Sie sollten stets mitgekocht werden, man darf sie aber nur äußerst sparsam verwenden.
Unreife Chilischoten werden industriell in Essig eingelegt.